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Partizipatives Marketing: kostenlose Arbeit und Werbung in einem

23. November 2016

Unser umfangreicher Leitfaden soll Ihnen dabei helfen, Antworten auf alle brennenden Fragen zu einer erfolgreichen Online-Marketing-Strategie zu finden. In den kommenden Monaten werden wir dazu in jeder zweiten Woche einen neuen Artikel bereitstellen, den Sie auf keinen Fall verpassen sollten!

 

Dieses Mal zeigen wir, wie Sie Interessenten in Ihre Prozesse involvieren und damit Geld verdienen.

 

 

Wie Sie Interessenten für Sich arbeiten lassen und dabei Geld verdienen

Üblicherweise werden Marketingvorhaben von unternehmensinternen oder extern beauftragten Marketingteams konzipiert und realisiert. Die Ziele sind dabei stets dieselben: ein Höchstmaß an Aufmerksamkeit zu generieren und die optimale Ansprache der relevanten Zielgruppe zwecks Käufergewinnung zu erreichen.

 

Doch immer häufiger gehen die angestrebten Ziele nicht auf und die gewünschten Erfolge bleiben aus. Trotz steigender Budgets erweist es sich als immer schwieriger, im Zuge einer kontinuierlich wachsenden Konkurrenz und einer Reihe von gesellschaftlichen Wandlungsprozessen die passende Zielgruppe zu erreichen und zu überzeugen. Denn ohne eine etablierte Marke oder ein bekanntes Image besitzen Ihre potentiellen Kunden kaum persönliche Anreize dazu, sich genau für Ihr Angebot zu entscheiden.

 

Aber auch bekannte Unternehmen haben zunehmend Schwierigkeiten, neue Kunden für neue Produkte zu erreichen. Eine Methode zur Lösung des Problems stellt partizipatives Marketing dar, welches sich in Zukunft zu einem der wichtigsten Marketinginstrumente entwickeln wird. Doch bisweilen werden partizipative Marketingvorhaben hauptsächlich von Großunternehmen durchgeführt, wohingegen kleine und mittlere Unternehmen diese Form der Werbung erheblich vernachlässigen. Dabei besitzt Partizipation oder „Co-Creation“ auch für diese Betriebe ein enormes Potenzial, welches auch unter begrenzten Ressourcen realisiert werden kann.

 

 

Partizipatives Marketing macht Kunden zu Produzenten

Grundsätzlich bezeichnet partizipatives Marketing eine Werbeform, bei der Interessenten dazu aufgefordert werden, sich aktiv an geplanten Vorhaben zu beteiligen. Auf diese Weise werden Ihre potentiellen Konsumenten gleichzeitig zu Adressaten, Produzenten, Darstellern und Zuschauern Ihrer Werbung. Als Folge können bereits vor dem eigentlichen Kaufvorgang Produkt, Käufer, Persönlichkeit und Markenidentität vereinigt werden und insofern eine Beziehung zwischen Verbrauchern und Angebot hergestellt werden, die einfache Werbung niemals erreicht hätte. Anders gesagt schafft Partizipation Identifikation und Sympathie zu Ihrem Angebot: dadurch, dass Ihre Interessenten Einflussmöglichkeiten auf Ihr Unternehmen erhalten, schaffen Sie eine persönliche Verbindung. Die beteiligten fühlen sich ernst genommen, relevant und zu Ihrem Unternehmen hingezogen, haben Spaß und können sich kreativ ausleben.

 

In diesem Sinne ist die Bezeichnung des partizipativen Marketings auch nicht hundertprozentig passend. Es geht sich eben nicht darum, bloß für sein Angebot zu werben und neue Kunden zu erreichen. Vielmehr soll ein Mehrwert für alle beteiligten Akteure erreicht werden, der weit über die Vermittlung von reinen Werbebotschaften hinausgeht:

 

  • Interessenten erhalten zunächst die Möglichkeit dazu, sich in die Unternehmensprozesse miteinzubringen. Sie werden auf diese Weise zu aktiven Produzenten, die Teilbereiche Ihres Unternehmens und Angebotes mitgestalten. Im Gegenzug erwarten Sie selbstverständlich eine angemessene Vergütung. Die Möglichkeiten reichen hierbei von der bloßen Nennung des Namens als öffentliches Anerkennungszeichen, über einen gebührenden Sachpreis, bis hin zu einer finanziellen Bezahlung bei größeren Vorhaben.
  • Unternehmen bekommen dagegen kostenlose und gegebenenfalls viral gehende Werbung, die vor allem auf Social-Media-Kanälen durch die teilnehmenden Akteure geteilt und verbreitet wird.
  • Zugleich erhalten Unternehmen eine umfassende Markt-, Bedarfs- und Präferenzanalyse, die spezifisch auf ihre jeweilige Zielgruppe zugeschnitten ist. Die resultierenden Ergebnisse und kommunizierten Meinungen stehen stellvertretend für die angestrebte Zielgruppe und offenbaren die tatsächlichen Wünsche und Bedürfnisse, die berücksichtigt werden sollten.
  • Der letzte Vorteil ergibt sich in Form der Ergebnisse selber: Indem die kreativen oder fachlichen Synergien der teilnehmenden Interessenten miteinbezogen werden, bekommen Sie hochwertige Lösungen, die Ihre internen Entwicklungs- und Marketingabteilungen alleine nicht realisieren hätten können. Durch die Integration von unzähligen Akteuren erhalten Sie eine Perspektivenvielfalt und Kapazität bereitgestellt, die das zur Verfügung stehende Leistungsspektrum Ihrer Mitarbeiter bei weitem übersteigt.

 

 

Welche Möglichkeiten haben Sie, um Interessenten miteinzubeziehen?

Je nach Zielsetzung stehen Ihnen zahlreiche Möglichkeiten offen, wie Sie Ihre Zielgruppe in Ihr Unternehmen involvieren können. Am stärksten verbreitet dürften partizipative Designvorhaben sein, bei denen Ihre Nutzer die Möglichkeit dazu erhalten, über diverse Online-Applikationen oder lokale Methoden Designs für Ihr Unternehmen zu entwerfen. Üblicherweise werden die Gewinnerdesigns für ein neues Logo, eine Verpackung oder ein Produkt im Anschluss an die Aktion durch eine ausgewählte Fachjury oder eine öffentliche Mehrheitsabstimmung bestimmt und medienwirksam kommuniziert. Einfachere und auf Spaß ausgelegte Verfahren umfassen beispielsweise den Aufruf, thematisch festgelegte Eigenportraits hochzuladen, mit der Chance, als neues temporäres Werbegesicht zu fungieren.

 

Zugleich können auch tiefgehende und komplexe Verfahren realisiert werden. Hierbei beschränkt sich die Beteiligung allerdings weitestgehend auf vergleichsweise kleinere Fachcommunities, die dank ihrer Fähigkeiten und ihres umfangreichen Wissen die nötigen Voraussetzungen dazu erfüllen, sich adäquat mit dem Thema auseinanderzusetzen. Das Ziel bei dieser Methode ist daher auch weniger die Generierung eines Höchstmaßes an massenmedialer Aufmerksamkeit, als vielmehr die Lösung bekannter Probleme oder Fragestellungen, die unternehmensintern bisher nicht gelöst oder beantwortet werden konnten.

 

 

Partizipatives Marketing ist nicht frei von Risiko

Bereits vollzogene partizipative Projekte haben allerdings eine Reihe von Risiken und Gefahren offenbart. Das größte Problem besteht in der Missbrauchsgefahr des Projektes. User, die Ihr Vorhaben nicht ernst nehmen, können Ihrem Unternehmen durch kritisch zu bewertende Handlungen schaden.

So erlebte beispielsweise ein bekannter Hersteller von Spülmittel ein massives PR-Debakel, nachdem er in einem Wettbewerb dazu aufgerufen hatte, das beste Verpackungsdesign zu kreieren. Wie sich hierbei im laufenden Prozess herausstellte, erhielten vor allem ungewöhnliche Vorschläge wie die Abbildung eines Brathähnchens oder eines Monstergesichtes die meisten Stimmen. Um zu vermeiden, dass diese vom Hersteller als ungeeignet empfundenen Designs in den Handel gelangen, gewannen am Ende die Vorschläge, die von einer Jury bestimmt wurden, zugleich aber über die wenigsten Userstimmen verfügten. Als Folge wandte sich ein Großteil der Nutzer gegen den Hersteller.

Partizipative Vorhaben besitzen daher stets die Gefahr, Ihrem Unternehmen mehr zu Schaden als zu Nützen. Aus diesem Grund erfordern sie einen hohen Planungsaufwand und zu jederzeit Transparenz und einen offenen Dialog, mit dem das Risiko reduziert werden kann, dass sich Ihre Nutzer als nicht ernst genommen fühlen.

Zugleich werden Co-Creation-Vorhaben isoliert betrachtet nicht die gewünschte Menge an Aufmerksamkeit generieren. Sie sind daher nur in Kombination mit anderen Werbevorhaben sinnvoll, durch die auf die Aktion aufmerksam gemacht wird. Insgesamt erweisen sich partizipative Vorhaben damit auch nicht als kostenlos. Allerdings besitzen sie das Potenzial, unter vergleichsweise geringem Ressourceneinsatz eine massive Wirkung zu erzielen, die Ihrem Unternehmen einen erheblichen Nutzen in mehrfacher Hinsicht liefert.

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